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Kritiken: Schwere Kunstanstrengung an der Bar
24206 Aufrufe
 
 

Schwere Kunstanstrengung an der Bar

Engel

Das Stück "Engel" von Anja Hilling hatte Premiere im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig

Von Martin Jasper

Morgens, 6.30 Uhr, Dialog am Frühstückstisch. Sohn: "Worum ging es denn in dem Stück, das du gestern gesehen hast?" Vater (seufzt): "Oh, du, gute Frage, das kann ich dir gar nicht so genau beantworten, ehrlich gesagt." Sohn: Aber wie kannst du über ein Stück schreiben, wenn du nicht mal weißt, worum es da geht?!" Vater: "Ich versuch’s halt."
Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Samstag, 13. Oktober 2007

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Transzendenz an der Theke
22807 Aufrufe
 
 

Transzendenz an der Theke

Morgen kommt ihr "Engel" ins Staatstheater – Gespräch mit Autorin Anja Hilling

Anja HillingSpätestens seit sie 2005 zur Nachwuchs-Dramatikerin des Jahres gekürt wurde, zählt Anja Hilling zu den erfolgreichsten deutschen Theaterautoren. Morgen hat im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig ihr Stück "Engel" Premiere. Mit ihr sprach Martin Jasper.


Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Mittwoch, 10. Oktober 2007

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Kritiken: Hochdruck-Shakespeare
1191 Aufrufe
 
 

Hochdruck-Shakespeare

Romeo und Julia

"Romeo und Julia" im Großen Haus des Staatstheaters Braunschweig

Von Martin Jasper

Die Inszenierung spaltet offenbar das Publikum. Zwischenzeitlich Aufhören-Rufe und ironischer Applaus. Am Ende heftige Buhs fürs Regie-Team – aber auch beherzte Bravos. Ich muss sagen, jetzt hier auf die Schnelle mit dem frischen Eindruck: Mensch Leute, so geht das doch mit den Klassikern!

Machen wir uns nichts vor: Auch ein Shakespeare braucht manchmal quälende lange, um den Knoten zu schürzen und der Tragik Zucker zu geben. Und wie zupackend, wie körperbetont und mit klarer, karger Bildkraft ist hier ein Hochdruck-Shakespeare gelungen, mit dem man auch Jugendliche erreicht.
Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Samstag, 29. September 2007

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Fluchtpunkt Balkan
1193 Aufrufe
 
 

Fluchtpunkt Balkan

Constanze Kreusch inszeniert "Romeo und Julia"

Constanze KreuschVon Christine Arnold

Eine Schwester mit Namen Julia, die Schauspielerin ist – es erscheint fast wie ein Vorzeichen dafür, dass sich die Regisseurin Constanze Kreusch früher oder später Shakespeares berühmtestem Stück zuwenden würde: "Romeo und Julia". Am Freitag wird es in ihrer Inszenierung am Braunschweiger Staatstheater erstmals aufgeführt. Die 35-Jährige ist sich sicher: "Julia würde eine wundervolle Julia abgeben."

Liebe, Macht, und Tod – Constanze Kreusch gerät ins Schwärmen, wenn sie über das Stück spricht: "Die Liebesszenen sind so hinreißend, dass ich auch beim zehnten Lesen vergesse, dass die Geschichte schrecklich endet!"

Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Mittwoch, 26. September 2007

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Kritiken: Zärtlichkeit und dunkle Triebe
3155 Aufrufe
 
 

Zärtlichkeit und dunkle Triebe

Tanzwerkstatt IV

Sieben Tänzer choreographierten für die Tanzwerkstatt des Staatstheaters

Von Andreas Berger

Zum Saisonende setzen sich die Tänzer selbst in Szene. Mancher scheint sich abzuarbeiten an den Zumutungen seiner stets vom Choreographen bestimmten Existenz.
Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Freitag, 22. Juni 2007

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Von der Verletzlichkeit des Schönen
2483 Aufrufe
 
 

Von der Verletzlichkeit des Schönen

Raffaele Irace und sechs weitere Tänzer der Braunschweiger Compagnie präsentieren Mittwoch eigene Stücke

Raffaele IraceVon Andreas Berger

Nein, zum Tanzen wollte Raffaele Irace als Kind erstmal gar nicht und heulte, als seine Mutter ihn zum Unterricht brachte. Er machte lieber Judo. Aber weil sich da nach dem Training die Kinder oft prügelten, war er dann doch ganz zufrieden mit der friedlichen Ballettschule.

Schon mit 16 hatte der junge Turiner Auftritte mit dem Teatro Nuovo, ging später auf Béjarts Schule in Lausanne und nach dem Militärdienst bei den Alpenjägern nach Koblenz ins Engagement. In Kassel traf er 1999 auf seinen jetzigen Braunschweiger Ballettdirektor Henning Paar. Zum dritten Mal präsentiert er jetzt auch eine Choreographie bei der Tanzwerkstatt, die den Tänzern Gelegenheit zu eigenen Stücken gibt. Mit ihm zeigen Mara Vivas, Boris Randzio, Emilia Giudicelli, Bernardo Coloma, Camelia und Costel Georgescu ihre Arbeiten.

Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Dienstag, 19. Juni 2007

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Kritiken: Sag' zur Pizza leise Servus
1620 Aufrufe
 
 

Sag’ zur Pizza leise Servus

Unterhaltsam, aber dünn: "Über den Dingen" von Martin Suter hatte Premiere im U 22 des Staatstheaters

Über den DingenVon Martin Jasper

Heute früh das Kissen: schwieg. Die Zahnbürste: totenstill. Das Frühstücksei: kein Mucks. Gottseidank. Wenn nämlich erstmal die Gegenstände anfangen, mit dir zu reden, bist du reif für die Klappsmühle.

Das hat sich jedenfalls Martin Suter so ausgedacht. Sein Stück "Über den Dingen" gehört zur Kategorie: Hinter den schicken Fassaden lauert die Einsamkeit. Dies Thema hat Konjunktur, denn nichts ist mehr sicher. Der Top-Job kann morgen schon weg sein, und wenn die Freundin auch abhaut, hast du niemanden mehr, der dich auffängt.

Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Montag, 04. Juni 2007

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Wenn die Pizza spricht
1583 Aufrufe
 
 

Wenn die Pizza spricht

Katarina Kokstein inszeniert im Staatstheater

Katarina KoksteinVon Andreas Berger

Eigentlich wollte sie ja Operetten-Diva werden, so mit großen Hüten und viel Strass. Doch Katarina Koksteins Mutter, die Sängerin in Prag war, klagte so oft, wie abhängig sie von den Regisseuren sei. Da besann sich die Tochter und steuerte lieber gleich auf die Regie los. Bei der Schul-Revue war sie Assistentin, studierte auf der Akademie in Ulm, bewährte sich in Paderborn und am Staatstheater Braunschweig.

Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Samstag, 26. Mai 2007

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Kritiken: Verrückt nach Wagner
2530 Aufrufe
 
 

Verrückt nach Wagner

Einhelliger Beifall für die Uraufführung von Siegfried Matthus’ "Cosima"-Oper in Braunschweig

CosimaVon Andreas Berger

Zwischen Theater und Irrenhaus ist die Welt gespalten in Frank Fellmanns sinnfälligem Bühnenbild für Siegfried Matthus’ Oper "Cosima" im Staatstheater Braunschweig. Auf der einen Hälfte spielen die Menschen verrückt, auf der anderen sind sie es, und nicht immer ist das genau zu unterscheiden.

Zumal nicht im Fall Nietzsches, der im Mittelpunkt der schlüssigen, mit heftigen Theater-Coups aufwartenden Inszenierung von Kerstin Maria Pöhler steht.

Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Montag, 30. April 2007

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Der Kampf um Wagner
1687 Aufrufe
 
 

Der Kampf um Wagner

Cosima

Historischer Hintergrund der Matthus-Oper "Cosima" – Morgen Uraufführung im Staatstheater Braunschweig

Von Andreas Berger

Langsam, aber sicher war Richard Wagner zu Ansehen und Macht gekommen. Vorbei die Zeit, da er mit Minna Planer, seiner Gattin aus Magdeburger Kapellmeistertagen, wie der Fliegende Holländer per Schiff vor den Gläubigern floh. Vorbei die Hungerjahre in Paris, als er Giacomo Meyerbeer umschmeicheln musste, um an die Oper zu kommen. Sein Holländer-Libretto haben sie ihm abgekauft, damit es ein anderer komponiere. Von seiner Musik wollte keiner was wissen.
Braunschweiger Zeitung
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geschrieben von: BZ
am Freitag, 27. April 2007

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Mit, 25. Apr 2007
·Ein Weltstar hinterm Schleier (54)
Sam, 14. Apr 2007
·Schwerter klirren, Rosen prasseln (64)
Don, 12. Apr 2007
·Der Ritter Lieb und Leid (54)
Sam, 07. Apr 2007
·Zornige alte Männer (66)
Mon, 26. Mar 2007
·Ein musikalisches Mächtigkeitsspringen (70)
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Die, 20. Mar 2007
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Mon, 12. Mar 2007
·Wenn Männer Schwäne lieben (70)
Sam, 10. Mar 2007
·Irrungen, Wirrungen am Schwanensee (60)
Fre, 09. Mar 2007
·Den Schönen schwant nur Gutes (57)
 
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