Am 12. und 13.09 dirigiert Alexander Joel das erste Sinfoniekonzert der Saison. Das Staatsorchester Braunschweig begleitet unter seiner Leitung Liana Aleksanyan,
die Lieder von Richard Strauss singt. Außerdem steht Anton Bruckners sechste
Sinfonie auf dem Programm.
ab 15.00 im Großen und Kleinen Haus, Eintritt frei!
Das Staatstheater Braunschweig öffnet seine Türen und lädt ein zum großen Braunschweiger Theaterfest!
![]() | Neustart - Vier Premieren in vier Tagen: * 23.09. Uraufführung Auftragswerk »Aller Tage schwarzer Kater« von Anne Nather |

| Braunschweig geht baden – Theaterball als Schwimmoper |
|
|
| Geschrieben von: Braunschweiger Zeitung |
| Dienstag, 02. März 2010 um 09:12 Uhr |
Braunschweig geht baden – Theaterball als SchwimmoperUnd die Frage ist: Was tun mit einer Stadt, die so vor sich hindümpelt? Von Harald Duin
![]() "Noch einmal alles!" – Theaterball in der Stadthalle. Generalintendant Wolfgang Gropper versprach "Fontänen von Spaß". Es wurden dann aber doch ein paar Spritzer Meer. Das Bühnenbild – Baustelle des künftigen Spaßbades – fasste den Abend für jeden thematisch klarer: Braunschweig geht baden, Braunschweig taucht was. Absaufen? Nicht mit Georg Renz. Der Bademeister hatte alles im Griff. Zum Beispiel die flotte Sängerin Liana Aleksanyan (Bild unten). Was tun mit einer Stadt, die immer so vor sich hindümpelt? Zufällig, wie Renz mitteilte, sei man bei den Kellerarbeiten zum Spaßbad auf eine Nebenader der Schachtanlage Asse gestoßen. Und schon darf der Braunschweiger vor Begeisterung übersprudeln. Was aus den Asse-Fässern tropft, wird nämlich zur heilenden Essenz. Bademeister Renz schlug folgende Werbung vor: "The queen of table water – aus dieser Quelle strahlt die Welt". Passend dazu sang Henryk Böhm aus Albert Lortzings "Der Wildschütz" die bekannte Arie "Wie freundlich strahlt die gelbe Restmülltonne".
Wiener Walzer in Bademänteln Ja, bei diesem Programm hatte das Publikum allen Grund zum Strahlen. Sie fühlten sich von ihrem Staatstheater verwöhnt, nass gemacht – so viele Freudentränen – und abfrottiert. Und dann noch was Schönes: Das Ballett des Staatstheaters tanzte Johann Strauß‘ Walzer "An der schönen blauen Donau" in Bademänteln.
Ein Abend der Wellen und Wogen. Surfing BS. Das Staatsorchester und der Chor des Staatstheaters in der Disziplin klassisches Synchronschwimmen. Passend dazu sang Dae-Bum Lee aus der "Zauberflöte" die Arie "In diesen heil‘gen Hallen kennt man die Rache nicht" – die heil‘gen Hallen des Spaßbades.
Ein Abend als Schwimmoper. Und dazwischen, im Freestyle, ein witziger Georg Renz mitten im Strom des Braunschweiger Lebens, an diesem Abend kein Fluss des Trübsinns. Ein Fluss, der gelegentlich blaugelb gefärbt war. Die "Jazzkantine" erfreute mit Songs aus "Unser Eintracht" – ein musikalisches Trainingslager mit dem erfolgreichen Trainergespann Christian Eitner und Peter Schanz.
Tanz auf allen Decks des Vergnügungsdampfers Stadthalle. Schön, wenn Menschen, die man vermisst, unvermutet zurückkehren. Back in town: Götz van Ooyen mit seinen "Braunschweiger Comedian Harmonists". Sie nahmen, alle bewegend, Kurs auf den fernen Ort der Sehnsucht: "Irgendwo auf der Welt gibt‘s ein kleines Stückchen Glück." Montag, 01.03.2010 |